Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche vom 3. bis zum 21 Lj. und deren Familien, welche erzieherische Hilfen in Anspruch nehmen.
Die systemische Brille schaut ganzheitlich. Die systemische Arbeit geht davon aus, dass das Verhalten von Menschen sich gegenseitig beeinflusst; wie bei einem Mobile: Wenn sich die Lage oder die Situation verändert, hat das Auswirkungen auf das gesamte System und umgekehrt.
Dieser Grundannahme folgend ist es wichtig und konsequent als Therapeut mit dem ursprünglichem und aktuellem Bezugssystem des Indexklienten direkt zusammenzuarbeiten. Ziel ist es, die „Problemtrance„ von Kind und Eltern zu überwinden, problemfreie Bereiche zu erkunden und Hoffnung zu induzieren.

Grundprinzipien:
Das Vorgehen der systemischen Kinder- und Jugendtherapie ist aktiv und handlungsorientiert.
In der therapeutischen Arbeit werden neben sprachlichen Kommunikationsformen Zugangsmodalitäten genutzt,
wie sie von Kindern im Alltag bevorzugt werden:
Spiel, Aktion, Singen, Musik insbesondere Malen und künstlerisches Gestalten.
Spielerische Kommunikationsformen erleichtern es ihnen, sich mit ihren Symptomen auseinanderzusetzen.
Ein wesentlicher Bestandteil der systemischen Therapie ist das körperorientierte Arbeiten.
Kinder und Jugendliche werden durch Bewegung und Berührung körperlicher Ausdrucksformen vom Therapeuten dazu angehalten, spielerisch ihre eigenen Kräfte und Grenzen kennenzulernen.
Bei Kindern und Jugendlichen, deren Gefühlswelt nach innen gerichtet ist, kann durch Körperarbeit die Wut, die Trauer und das Glück zum Ausdruck gebracht werden. Gefühle zu erleben bedeutet dann, diese in der systemischen Einzeltherapie auch reflektieren zu können.

Systemische Therapie hat sich bewährt: Kleinkinder und Kinder
Entwicklungsverzögerungen, Gewalt, Verhaltens-auffälligkeiten, Missbrauch, emotionale Mangel-situationen, Probleme in Kindergarten, Schule, Hort,
keine Gruppenfähigkeit, Beziehungsstörungen, Geschwisterrivalität
Jugendliche und Junge Erwachsene
Pubertäts- und Beziehungsprobleme,
Gewalt- und Missbrauchserfahrungen,
Orientierungslosigkeit, Suchtprobleme, keine Gruppenfähigkeit, junge Mütter, Mobbing, Aggressionen, Perspektivlosigkeit, Geschwisterrivalität
Fachbereich Therapie und Beratung
Ansprechpartner:
Hr. Holger Kunert
(Bereichsleitung)
Mobil: 0151- 19533017
Fr. Jacqueline Nerger
(systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin)
Tel: 0355/ 28890440
Mobil: 0163 /8644800
@: j.nerger@gpwo-cottbus.de
Rechtliche Grundlagen
Den gesetzlichen Rahmen für die systemische Therapie als Leistung bildet der § 27 Abs. 3 SGB VIII. Bei diesem Angebot ist er i.V. mit §§ 34, 35a und 41 SGB VIII zu verstehen.
Reden über Probleme schafft Probleme.
Reden über Lösungen schafft Lösungen.

(Steve DeShazer)
systemische-einzeltherapie-version.pdf [1.453 KB]